Heinrich und Hahn Verlagsgesellschaft

Liebe Freunde des Verlages: Das Frühjahr wird wieder grün!

Wir wollen Ihnen Lust machen auf unsere neuen Bücher, wieder vier an der Zahl – in denen beim Blick über eine herrschaftlich hohe Mauer very british gegärtnert wird, Männer mit Scherenhänden Rache üben und Frauen dem Zyklamenfieber erliegen. John muß vor Viola gerettet werden, und Schneeglöckchen senden Hilfeschreie aus. Wein gilt als Mittel gegen Despotismus, und Äpfel und Trompeten lösen einen Rausch aus. Ein berühmter Insektenforscher liegt im heimischen Distelacker auf den Knien und beobachtet Insekten, steigt ihnen sogar bis auf den Mont Ventoux hinterher. Dann gibt es noch einen Titel, der weniger mit dem Grün, aber um so mehr mit dem Buchmesseschwerpunkt 2oo8 »Türkei« zu tun hat, in dem türkische Migranten über ihre doppelte Heimat berichten.

Wir wünschen Ihnen dazu Neugier, Muße und Lesefreude!

Brigitte Heinrich und Hans Hahn

NACH OBEN
Von der Liebe zum Garten und vom Glück des Gärtners: ein klassisch britischer Gartenroman.

Reginald Arkell
Pinnegars Garten

Roman

Mit einem Nachwort von Penelope Hobhouse
Aus dem Englischen von Elsemarie Maletzke

Ein wunderbarer Roman über den Garten eines englischen Herrensitzes und das Gartenreich des Bert Pinnegar. Dieser ist ein Mann ist, dem sein Garten über alles geht, ein wandelndes Kompendium des Gartenwissens und ein Zauberer, der seine Lady immer wieder in Erstaunen zu versetzen vermag. Die Geschichte lebt von Pinnegars charakterfesten Ansichten über die Welt, von schwungvollen Dialogen und der Komik des Alltäglichen, geschrieben mit der Liebe für gärtnerisches Detail einer Elizabeth von Arnim und der Komik eines P. G. Wodehouse. Arkell schafft, mit Evelyn Waugh gesprochen, »eine Welt, in der alle Menschen leben und an der alle Vergnügen finden können«.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
188 Seiten
18,90 EUR (D) / 34,00 sFr / 19,40 EUR (A)
ISBN 978-3-86597-049-7

NACH OBEN
»Das Schneeglöckchen, knappe 46 Jahre, knappes Kleid, kein Schmuck, keine Schminke – ein einz’ger Hilfeschrei von Kopf bis Fuß.«
Paulus Böhmer

Elsemarie Maletzke (Hg.)
Literarische Gartenlust
Rausch & Rache


Der Garten ist nicht nur ein Ort sinnlicher Genüsse, in dem sich friedliche Blumisten an Rosen und Schnittlauch freuen, sondern auch Stätte geheimer floraler Ausschweifungen und schwärzester Gefühle. »Was wissen wir schon von den Kampfversammlungen der Gladiolen …«, fragt Paulus Böhmer. Und was von den geheimen Brautbetten, in die Carl von Linné die Blumen legte? Rausch und Rache, die heiklen Nachbarn, sind das Leitmotiv der vierten Literarischen Gartenlust – und der Garten erweist sich darin als ein irdisches Paradies, aus dem man im Handstreich vertrieben werden kann.

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
228 Seiten
18,90 EUR (D) / 34,00 sFr / 19,40 EUR (A)
ISBN 978-3-86597-051-0

Buchvorstellung im Frankfurter Palmengarten am 15. März 2008 im Rahmen der Ausstellung ›Garten 2008‹.

NACH OBEN
»Jean-Henri Fabre, ein großer Gelehrter, der dachte wie ein Philosoph, sah wie ein Künstler und schrieb wie ein Dichter.«
Edmond Rostand
Jean-Henri Fabre
»Ich aber erforsche sie mitten im Leben!«
Von der Poesie der Insekten


Jahrzehntelang frönte Jean-Henri Fabre seiner Passion für die grandiose Welt en miniature: das Reich der Insekten. Er stand mit ihnen auf Du und Du, mit Hautflüglern und Nachtfaltern, Käfern, Taranteln und Spinnen, und redete mit ihnen, als seien sie seine Freunde. Der vorliegende Band umfaßt eine Auswahl von vier Texten aus Fabres zehnbändigen ‚Souvenirs Entomologiques’. Der Leser begegnet ihm in seinem Harmas und begleitet ihn bei einem Aufstieg auf den Mont Ventoux, wo er seiner geliebten Sandwespe auflauert, und entdeckt ihn als einen beharrlichen, manchmal skurrilen Gelehrten, der die Ergebnisse seiner Wissenschaft auch noch literarisch fesselnd zu schildern vermochte.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
96 Seiten
15,90 EUR(D) / 29,00 sFr / 16,35 EUR (A)
ISBN 978-3-86597-047-3

NACH OBEN
»Von jetzt an werden wir nicht mehr wirklich Städte oder Dörfer schaffen, sondern illusorische Räume, unsichtbare, illusionäre Heimaten.«
Salman Rushdie

Beatrix Caner (Hg.)
Doppelte Heimat
Türkische Migranten berichten


Zehn türkische Migranten geben Einblick in ihr Leben und schreiben über ihre Bindungen zu Deutschland. Zehn Menschen, zehn Schicksale in Texten, in denen sehr unterschiedliche Ansichten, Erfahrungen und Wünsche, Privates und Öffentliches sichtbar werden; aber auch das Unausgesprochene, die Angst vor Ausgrenzung und Ablehnung, auch eine gewisse Enttäuschung, eine leise Bitterkeit, als gebe es ein Bündel allgemeiner Erfahrungen, die in so etwas wie ein Grundgefühl münden, das man in fast allen Texten zu spüren meint. 

ORIGINALAUSGABE
Broschiert
148 Seiten
16,90 EUR (D) / 31,00 sFr / 17,40 EUR (A)
ISBN 978-3-86597-050-3

Zum Buchmesseschwerpunkt 2008 »Türkei«

NACH OBEN
»… eine der grandiosesten Schauergeschichten des 20. Jahrhunderts.«
Basler Zeitung
Algernon Blackwood
Die Weiden
Eine phantastische Geschichte
und ein Reisebericht
Eine Kanufahrt auf der Donau


Aus dem Englischen von Friedrich Polakovics und Melanie Walz

Auf einer Kanutour, die den Ich-Erzähler und seinen schwedischen Freund von der Donauquelle in Donaueschingen bis zur Mündung ins Schwarze Meer führen soll, erreichen die beiden schließlich hinter Preßburg die Schütt, eine befremdliche, gottvergessene Landschaft, die aus nichts als Wasser, Wind und Weiden zu bestehen scheint. Auf der Suche nach einem Rastplatz für die Nacht biwakieren sie auf einer der zahllosen Sandbänke. Das Wasser steigt unaufhörlich, immer größere Teile der Insel brechen in den reißenden Fluß, der Wind peitscht die Weidenbüsche. Draußen auf dem Strom treibt etwas vorbei, ein Otter, möglicherweise ist es aber auch eine Leiche; in der Ferne stakt ein Bauer in seinem Kahn vorüber, der sich bei ihrem Anblick bekreuzigt, aber nicht näherkommt. Beides verstärkt noch das Gefühl des Verlassenseins und einer ungewissen Bedrohung. Die Szenerie zieht beide in ihren Bann und ruft so etwas wie Furcht hervor; nachts tauchen riesige, ungeheuerliche Gestalten auf, das Kanu schlägt leck, ein Paddel geht verloren, und am Ende haben beide das Gefühl, nur mit knapper Not etwas Entsetzlichem entronnen zu sein. Anlaß für diese Erzählung war eine Kanufahrt, die Algernon Blackwood mit einem Freund auf der Donau unternahm und über die er 1901 einen längeren Beitrag schrieb für das englische Macmillan’s Magazine. Dieser Reisebericht erscheint hier zum ersten Mal in deutscher Übersetzung.

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
152 Seiten
14,90 EUR (D) / 26,80 sFr
ISBN 978-3-86597-044-2
März 2007
NACH OBEN
»Wir lernen eine Menge. Von Steinbohrern, Schweinen oder Drachen. Von der ganzen Welt. Wir sind begeistert..«
Journal Frankfurt
Hellmut von Cube
Tierskizzenbüchlein


Als das »Tierskizzenbüchlein« 1935 im S. Fischer Verlag erschien, schrieb Hermann Hesse: »Wir lieben diesen jungen unbekannten Dichter sofort und stoßen in seinem kleinen Buch immer wieder auf schöne Sachen, die wir keineswegs vorausahnen konnten und von denen uns doch scheint, als hätten wir sie gerade so erwartet. Es sind Kleinigkeiten, gewiß, es handelt sich um Ameisen, Eidechsen, Fledermäuse, um einen kleinen Hund, um Nachtfalter, die in der Sommernacht in unser Lampenlicht fliegen. Klein aber sind sie nur an Umfang. Jede dieser liebenswürdigen und hochbegabten Betrachtungen führt uns ins Große, ins Herz der Welt. Es ist ein holdes, ein liebenswertes Büchlein, wir möchten es jedermann schenken, den wir lieb haben.« Diese Tierskizzen mit ihrer seltenen Mischung aus Genauigkeit und Poesie wurden bei den Lesern ein großer Erfolg. Mit Einfühlungsvermögen, Phantasie, Humor und einer federleichten Sprache werden aus Beobachtungen kleine, wie aus der Zeit gefallene Kunstwerke, die die Tiere in ihrem Wesen sichtbar machen. Sogar ein kleines Fabeltier, das Putru, scheint leibhaftig Gestalt

ILLUSTRIERTE NEUAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
100 Seiten
15,90 Euro (D) / 28,50 sFr
ISBN 978-3-86597-034-3
NACH OBEN
»Nie wurden Pilze poetischer gepriesen.«
Buchjournal
Hellmut von Cube
Pilzsammelsurium
Sorgsamer Ratgeber für
Pilzverehrer und Pilzverzehrer


Was wäre ein Wald ohne Pilze? Ohne den Fliegenpilz, der wie ein Märchen selbst aus dem Moos wächst? Ohne die magischen Ringe, die die Ritterlinge in den Laubteppich malen? Er wäre entzaubert, ein bloßer Nutzforst. Doch die wunderbarste Wirkung der Pilze liegt vielleicht gar nicht in ihnen selbst, sondern in der Suche nach ihnen: Pilzesammeln verschafft Bewegung und befriedigt aufs friedlichste den Jagdinstinkt des Menschen. Und verwandelt Spaziergangspflicht in Waldläuferglück.

NEUAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen, 120 Seiten
€ 15,90 (D) / 28,90 sFr
ISBN 978-3-86597-048-0
NACH OBEN
»...ein wunderbares Buch, das uns auf die Spur der Erinnerung setzt.«
Frankfurter Rundschau
Ebba D. Drolshagen
Der Melancholische Garten
Ein Spaziergang über den
Frankfurter Hauptfriedhof


Wer mit offenen Augen auf dem Alten Teil des Frankfurter Hauptfriedhofs spazierengeht, sieht überall Spuren von Fehlendem: Eine Marmorschulter ist ohne Arm, ein gekrümmter Eisenstab verrät das frühere Kreuz, die leere Nische in einem anderen die verschwundene Urne. Solche Lücken sind nicht (nur) Folge von Verwitterung und Vernachlässigung, sondern vor allem von Vandalismus und Diebstählen. Wo der Vandale einfach draufhaut, wählt der Dieb mit Bedacht: Urnen und Kränze werden als aparter Gartenschmuck verhökert, tonnenschwere Galvanofiguren (möglicherweise auf Bestellung) mit Kränen abtransportiert. Und es ist leer geworden entlang der Wege, weil sehr viele Gräber aufgelöst werden. Die Spur dieser unwiderruflich abgeräumten Gräber ist, daß sie keine hinterlassen. Das Buch spürt der Geschichte nach, wie sich zwischen Barock und Aufklärung das Bild des Todes wandelte, wie die Angst vor dem lebendig Begrabenwerden den Bau der Leichenhäuser prägte, wie Anfang des neunzehnten Jahrhunderts in Frankfurt heftig darum gestritten wurde, wo die Stadt künftig ihre Toten bestatten soll. Ein detaillierter Spaziergang führt zu besonders schönen Gräbern im Alten Teil des Frankfurter Hauptfriedhofs, die zahlreichen Abbildungen sind nicht nur Illustrationen, sondern mitunter auch Helfer bei der Spurensuche.

ÜBERARBEITETE UND
AKTUALISIERTE NEUAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
Mit zahlreichen Schwarzweiß-Photographien
224 Seiten
18,90 EUR (D) / 33,40 sFr
ISBN 978-3-86597-003-9
NACH OBEN
»Schön, daß es auch einmal ein so ganz anderes Eintracht-Buch gibt. (…) Von Emotionalität geprägte persönliche Erinnerungen von 19 teils prominenten Fußballanhängern.«
Fan geht vor
Die Eintracht
Von Titelträumen und Triumphen, von Abstiegsangst und Aufstiegslust


Als echter Fußballfan wird einem nichts geschenkt, sondern die Begeisterung muß oft genug hart erarbeitet werden: Alle spielerischen Höhen und Tiefen seines Vereins muß der Fan mitmachen und allen Wettern trotzen, sich leidenschaftlich engagieren und seiner Mannschaft stets die Treue halten, auch wenn diese Treue an manchen Tagen arg strapaziert wird. Dies gilt in besonderem Maß für die Frankfurter Eintracht – ein Verein, der wie kaum ein anderer im Laufe der Jahre von seinen Fans verlangte, daß sie die steilen Achterbahnfahrten mitmachten, als manchmal genialischer, manchmal katastrophaler Fußball gespielt wurde, man beim Tabellenletzten verlor, um dann wieder die Bayern geschlagen nach Hause zu schicken, und die Spieler immer wieder zu legendären Treffern aufliefen, gerne in den letzten Spielminuten. Dieses Auf und Ab der Tabellenplätze und Gefühle, die Faszination durch das nie vorauszuahnende Überraschungsmoment bis hin zur heutigen Aufbruchstimmung mit dem Ruf »Nie mehr 2. Liga !« dokumentiert der vorliegende Band, in dem erklärte Eintracht-Fans das Wort ergreifen und über »ihre« Eintracht berichten: Richard Becker, Jörg Dahlmann, Ingo Durstewitz, Eckhard Henscheid, Michael Humboldt, Rainer Jourdan, Hartmut Kasper, Andreas Maier, Rainer Moritz, Martin Mosebach, Hendrik Nachtsheim, Roland Palmert, Petra Roth, Armin Schreiber, Christoph Schröder, Gerhard Steines, Rainer Weiss und Ror Wolf.

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
200 Seiten
17,90 EUR (D) / 31,70 sFr
ISBN 978-3-86597-002-2
NACH OBEN
»Stimmungen, Geschichten, zarter Humor, fesche Reime: ›Die Wasser von Frankfurt‹ sind eine Wundertüte.«
Frankfurter Rundschau
Die Wasser von Frankfurt
Von Flüssen und Schwimmbädern,
Kanälen und Wasserhäuschen


Mit Photographien von Birgit Bielefeld
Herausgegeben von Brigitte Heinrich

Wasser ist in Frankfurt vielerorts und vielgestaltig zu finden: Da fließen zunächst der Main und die Nidda, aber auch etliche Bäche und Bächlein, es gibt Teiche, die Kanäle und auffallend viele Schwimmbäder, aber auch einige besondere Weiterungen des Themas Wasser, wie sie nur in Frankfurt zu finden sind, zum Beispiel das Frankfurter Bad, die Wasserhäuschen und das Ruderdorf. Sie alle wirken sich teilweise täglich, teilweise weniger spürbar auf das Leben in dieser Stadt aus und machen es auf ihre Weise unverwechselbar. Nun haben namhafte Autoren sich in einer Auswahl einiger dieser »Wasser« angenommen und ihr persönliches Plädoyer verfaßt: Matthias Alexander träumt von einem schwimmenden Schwimmbad auf dem Main, Thomas Beckermann umrundet mit dem Rad den Ostparkweiher, Annegret Held sucht im Main die Schönheit, Eckhard Henscheid spaziert an der Nidda entlang, Reinhard Kaiser erinnert sich an wunderbare Zeiten am Coca-Cola-See, Hanne Kulessa fährt zum Schwimmen in den Wald, Elsemarie Maletzke bricht eine Lanze für »ihr« Frankfurter Bad, Jule Reiner macht einen Ausflug ins Niederräder Licht- und Luftbad, Susanne Röckel sucht Anfang und Ende des Mains, Christoph Schröder feiert den Frühlingsanfang im Ruderdorf, Ruthard Stäblein die Wasserhäuschen, Peter Weber entdeckt am Main die weite Welt und Hanns Zischler bewundert die Frankfurter Kanäle.

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag und Lesebändchen
ca. 26 Schwarzweiß-Photographien
120 Seiten
18,90 EUR (D) / 33,40 sFr
ISBN 978-3-86597-001-5
NACH OBEN
»Frankfurt erlebt sein grünes Wunder: Da wird das Hohe Lied beinahe sämtlicher Parks und Anlagen gesungen.«
Frankfurter Rundschau
Frankfurter Grün
14 literarische Streifzüge durch
Gärten und Parks


Mit Photographien von Birgit Bielefeld
Herausgegeben von Brigitte Heinrich

Parks und Gärten in Frankfurt, das sind sachverständig angelegte und gepflegte Anlagen mit farbenprächtigen Rabatten und altem Baumbestand, großzügige englische Landschaftsgärten, historische Gartenanlagen, ein zur Besinnung einladender chinesischer Garten, das neu gestaltete Mainufer und der berühmte Palmengarten; und es sind Orte des Abenteuers für spielende Kinder, Erholungsoasen für eilige Angestellte, Fitneßstrecken für Radfahrer und Jogger, Treffpunkte für Mütter und Väter mit ihren Kinderwagen, für plaudernde Alte und Hundebesitzer, verschwiegene Orte für Liebespaare und Leseratten, Refugien der Stille inmitten der Alltagshektik, in denen man die Natur genießen, seine Gedanken spielen oder auch nur seine Blicke schweifen lassen kann.

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
27 Schwarzweiß-Photographien
132 Seiten
19,90 EUR (D) / 34,90 sFr
ISBN 978-3-86597-000-8
NACH OBEN
»Ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht..«
Jean-Paul Sartre
Oh Weihnacht!
Frohe und unfrohe Geschichten zum Fest


Herausgegeben von Brigitte Heinrich

Weihnachtszeit ist Festtagszeit und in jedem Fall ein alljährlich wiederkehrender Ausnahmezustand: Für die einen das pure Grauen mit hektischem Festtagsgetue, unguten Erinnerungen oder auch einem Gefühl der Einsamkeit, für die anderen eine verheißungsvolle Zeit mit Plätzchen, Geschenken und Tannenbaum. Ein unkompliziertes Verhältnis dazu haben meist nur kleine Kinder. In den versammelten Geschichten dieses Bandes ist Weihnachten beides: sowohl Glück als auch Last – und bisweilen alles zusammen. Mit Beiträgen von Christine Büchner und Andreas Maier, Eva Demski, Peter Härtling, Annegret Held, Heinrich Hoffmann, Peter Kurzeck, Katja Kupfer, Gert Loschütz, Olga Martynova, Jutta Vahrson, Carina Werner und Gerald Zschorsch.

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
136 Seiten
17,90 EUR (D) / 32,20 sFr
ISBN 978-3-86597-005-3
NACH OBEN
»Das Buch entwickelt einen faszinierenden, stellenweise fast albtraumhaften Sog, dem man sich schwer entziehen kann.«
Brigitte

Russell Hoban
Amaryllis Tag und Traum

Roman

Aus dem Englischen von Christel Dormagen

Peter Diggs, ein Londoner Maler, steht zwischen zwei Frauen: fordernd und dunkel die eine, Leonore, zart und elfengleich entrückt die andere, die den beziehungsreichen Namen Amaryllis trägt. Amaryllis verfügt über die Gabe, ihn in ihre Träume hineinzuziehen, in denen dann manchmal die wundersamsten Dinge geschehen. Die Konturen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen – wo fängt das eine an und hört das andere auf? Hat sie ihn nun in seinem Atelier besucht? Haben sie dort die schönsten Dinge miteinander getrieben? Hat sie ihn, hat er sie geträumt? Gibt es eine Garantie für die Wirklichkeit? Und was hat Leonore mit all dem zu schaffen?

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
222 Seiten
19,90 EUR (D) / 35,40 sFr
ISBN 978-3-86597-045-9

NACH OBEN
»Jeder Satz eine Überraschung, jeder Absatz noch mal zu betrachten. (…) Ein komisches, anrührendes, genaues Buch.«
DIE ZEIT
Russell Hoban
Ozeanische Gefühle

Roman

In einem viel zu klein gewordenen Aquarium des Londoner Zoos schwimmen drei riesige Meeresschildkröten endlos im Kreis. Für die Kinderbuchautorin Neaera H. und den geschiedenen, introvertierten Buchhändler William G. wird es zur fixen Idee, die Gefangenschaft dieser Schildkröten zu beenden. Zunächst beschließt jeder für sich, daß man die Tiere davor bewahren müsse, den Rest ihres Lebens in künstlichem Salzwasser zu verbringen. Doch nach etlichen Begegnungen schmieden sie gemeinsam den verwegenen Plan, die Schildkröten bei Nacht und Nebel mit Hilfe eines Lastwagens nach Cornwall zu transportieren und ihnen am Strand von Polperro die Freiheit zurückzugeben. Russell Hoban gelingt es, mit Selbstironie, beißender Intelligenz und grandioser Komik einen tiefernsten Roman über Sehnsucht und Trauer zu schreiben. Abwechselnd erzählen Neaera H. und William G., wie die Schildkröten vom Zoo ins Meer gelangen und wie sie beide auf dieser höchst angespannten Reise nicht nur praktische Hindernisse, sondern auch ihre eigenen Ängste überwinden.

Aus dem Englischen von Annette Charpentier
NEUAUSGABE
Titel der Originalausgabe: »Turtle Diary«
Festeinband mit Schutzumschlag und Lesebändchen
224 Seiten
18,90 EUR (D) / 33,40 sFr
ISBN 978-3-86597-035-0
NACH OBEN
»In diesem liebevoll ausgestatteten Band wird Klartext geredet … Man findet hier genau die Strukturen erläutert, auf denen eine gute Gartengestaltung beruht.«
Stuttgarter Nachrichten
Johanna Jahns
Der gestaltete Garten
Eine praktische Gartenästhetik


Was Johanna Jahns in »Der gestaltete Garten« über den Garten zu sagen hat, ist überraschend, überaus einleuchtend und spannend zu lesen: eine Theorie der Gartenästhetik, von zahlreichen Farbfotos und Entwurfskizzen begleitet, die Lust auf deren praktische Umsetzung macht. Die Autorin betrachtet den Garten mit neuem Blick und untergliedert seine Gestaltung in vier Ebenen, deren jede Entscheidendes zu seinem Gelingen beiträgt, und zwar im Garten des Hobbygärtners wie dem des Profis gleichermaßen. Da ist zum einen die Ebene der verschiedenen Elemente, d. h. Bestandteile eines Gartens: Was macht eine Pflanzung aus? Worauf ist bei der Planung von Mauern oder Zäunen zu achten? Wie sollen Sitzplatz oder Terrasse aussehen? Welche Möglichkeiten hat gerade dieser Garten? Die zweite Ebene betrifft die Raumaufteilung, die Art und Weise, wie die einzelnen Elemente im Verhältnis zueinander angeordnet sind. Hier geht es um Gartenräume und deren Grenzen, um Empfindungen und Bedürfnisse der Gartennutzer, um Statik und Dynamik, Spannung und Harmonie. Die dritte Ebene, die Formensprache, befaßt sich mit der Formgebung: Was sollte beachtet werden? Wo werden gerade, wo besser geschwungene Gartenformen eingesetzt, und warum? Auf der vierten Ebene schließlich wendet sich die Autorin den Oberflächen zu – gewünschten bzw. unerwünschten Farb- und Strukturwirkungen – und liefert handfeste Informationen über die gängigen Gartenmaterialien gleich mit dazu. Erst dann, aus der gekonnten Verbindung dieser vier Ebenen, ergibt sich ein harmonisches Gartenbild, wird der Garten zu der Erholungs-, Nutz- oder Repräsentationsfläche, die sein Mensch sich wünscht, und die manchmal so schwierig zu erreichen ist.

ORIGINALAUSGABE
Klappenbroschur
Mit zahlreichen farbigen Abbildungen
256 Seiten
28,50 EUR (D) / 49,80 sFr
ISBN 978-3-86597-042-8
März 2007
NACH OBEN
»Dieses Buch ist ein Glücksfall, weil lehrreich und wärmend.«
DIE ZEIT
Jamaica Kincaid
Mein Garten(Buch)


Jamaica Kincaids erster Garten in Vermont war ein Rechteck inmitten des Rasens vor ihrem Haus. Dort pflanzte sie, unter den konsternierten Blicken ihrer erfahreneren Nachbarn, alles was sie mochte, alles was ihr gefiel. In »Mein Garten(Buch)« versammelt sie, was sie am Gärtnern mag und was sie weniger mag und geht ihren Leidenschaften und Vorlieben, den Quellen ihrer Inspiration auf den Grund: Samenkatalogen, legendären Gärtnern wie Gertrude Jekyll, berühmten Gärten wie der Monets in Giverny und der von Vita Sackville-West in Sissinghurst. Außerdem überprüft sie, was die Vorstellung eines Gartens auf Antigua ausmacht, fragt, welche Rolle der formale englische Garten in kolonisierten Ländern spielt und besucht historische Gärten auf der britischen Insel. »Mein Garten(Buch)« ist ein sehr persönliches, mit leichter Hand geschriebenes, genau beobachtetes Buch über den Garten, über die darin wachsenden Pflanzen und die Gärtner, die sich ihrer annehmen.

Aus dem Amerikanischen von Renate Orth-Guttmann
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Titel der Originalausgabe: »My Garden(book)«
Festeinband mit Schutzumschlag und Lesebändchen
196 Seiten
18,90 EUR (D) / 33,40 sFr
ISBN 978-3-86597-033-6
NACH OBEN
»Bekannte Autorinnen und Autoren eröffnen erstaunliche Einblicke ins Zusammenleben mit Pantoffelblume, Gloxinie und Flammendem Kätchen. Poetisch, surreal, unheimlich oder fröhlich geht es zu. Und gefährlich.«
Südwest Presse
Hanne Kulessa (Hg.)
Grüne Liebe, Grünes Gift
13 Geschichten und ein Gedicht über
die Wildnis der Zimmerpflanze


Eine höchst vergnügliche Sammlung persönlicher Geschichten zum Thema Zimmerpflanzen: Katja Lange-Müllers Erzählerin Iris fragt sich, ob sie sich zum nächsten Geburtstag nicht lieber Steingartenschalen wünschen soll statt der üblichen Blumenpracht. Hanne Kulessa schlägt sich mit der von ihrem Geliebten geschenkten Yuccapalme herum. Kerstin Hensel und Franz Hodjak setzen ihre Protagonisten abgründigen grün-erotischen Wucherungen aus. Zurück zur Natur? Karl-Heinz Ott und Evelyn Grill halten Kunst und Ästhetik dagegen. Martin Brinkmann verliebt sich in die leisen Töne exotischmelodischer Pflanzennamen. Philipp Mosetter fühlt sich dank eines aufdringlich rot blühenden Gastgeschenks in den eigenen vier Wänden nicht mehr heimisch. Die Internatsschülerinnen in Ulrike Kolbs Erzählung taufen ihre unscheinbare Lehrerin auf den Spitznamen »Zimmerpflanze«.Wie man mit einer penetranten Kollegin fertig wird, kann man bei Anne Chaplet lernen, weniger rigoros wird bei Ulrike Draesner mit der Frau des Physikers umgegangen. Daß die Angestellten im Supermarkt nicht unbedingt von Liebe zum Zimmergrün ergriffen sind, merkt man an den oft jämmerlich dahinwelkenden Pflanzen - was Ramona Diefenbach nicht daran hindert, sich einen solch erbärmlichen Strunk ins Zimmer zu holen. Olga Martynova zeigt, wie man Vorurteile überwindet. Und Christa Reinig schreibt: »Das ist selten geworden, daß die Natur den Menschen dankt.«

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
132 Seiten
16,90 EUR (D) / 30,10 sFr
ISBN 978-3-86597-040-4
NACH OBEN
»Was hier … berichtet wird, ist Frucht eines Flanierens, das ganz nahe kommt an etwas Unsagbares, nie ganz zu Entschlüsselndes: den Geist der Stadt.«
Frankfurter Rundschau
Katja Kupfer / Christoph Schröder
Unsere Stadt
Frankfurt in vier Spaziergängen


Das Königsbrünnchen im Stadtwald, der Schweizer Platz, das Uhrtürmchen in Bornheim Mitte, der Lohrberg. Die schattigen Straßenschluchten unterhalb der Hochhäuser, der Industriepark im westlichen Hoechst, durch die Tangente der Straßenbahnlinie 11 verbunden mit den Fabrikgeländen im Fechenheimer Gewerbegebiet. Das Spektakuläre und das Nichtige. Katja Kupfer und Christoph Schröder erkunden bei ihren Rundgängen durch das Frankfurter Stadtgebiet Orte, die nicht zwangsläufig touristische Sehenswürdigkeiten sein müssen, sondern oft erst durch den besonderen Blick der Autoren, durch die Aufladung mit der immer wieder einsetzenden Erinnerung, an Bedeutung gewinnen. Es sind zwei Ichs, die unabhängig voneinander sprechen, sich ablösen und wieder begegnen; zwei Stimmen und zwei Wahrnehmungsweisen, die sich auch aus einer unterschiedlichen Sozialisierung in und mit der Stadt speisen: Einer der Autoren ist in Frankfurt geboren und aufgewachsen; der andere erst vor einigen Jahren hierhergekommen. Aus dieser Perspektive entsteht ein so eigenwilliges wie persönliches Stadtporträt, das keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt, sondern Frankfurt als eine Stadt vieler Widersprüche, als die denkbar kleinste Großstadt zeigt, aber dabei vor allem eines sein will – eine wahrhaftige Liebeserklärung.

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
Mit zahlreichen Schwarzweiß-Fotografien
von Harald Schröder
128 Seiten
17,90 EUR (D) / 31,70 sFr
ISBN 978-3-86597-004-6
März 2007
NACH OBEN
Wilhelm Lehmann
Bukolisches Tagebuch
aus den Jahren 1927–1932


Wilhelm Lehmanns Skizzen und Miniaturen, ursprünglich für die Sonntagszeitung ›Die Grüne Post‹ geschrieben und dort tagebuchartig in Einzelbeiträgen publiziert, geben minutiöse und subtile Schilderungen der Vorgänge in der Natur, der Landschaft um Eckernförde; sie sind nicht Ausdruck eskapistischer Naturschwärmerei, sondern unermüdlichen Bemühens um Vertrautheit und Verbundenheit mit dem kreatürlichen und vegetativen Dasein aus einem zutiefst humanistischen Interesse heraus: Die »grüne Einsamkeit« gewährt Teilnahme an ihren Gewißheiten.

Festeinband mit Schutzumschlag
164 Seiten
18,90 EUR (D) / 33,40 sFr
ISBN 978-3-86597-030-5
NACH OBEN
»Dies ist ein realistisches und entlastendes, ein komisches und präzises Buch, vielleicht das poetischste, das in diesem Frühjahr zu haben ist.«
DIE ZEIT
Andreas Maier / Christine Büchner
Bullau.Versuch über Natur


Am Anfang war es eine unbestimmte Sehnsucht, aus der heraus Christine Büchner und Andreas Maier mehr und Genaueres über die heimische Flora und Fauna wissen wollten, als anhand der üblichen Kategorien Amsel-Spatz-Taube und Gänseblümchen-Butterblume- Löwenzahn zu erfahren ist. Daraus entwickelte sich auf vielen Spaziergängen eine éducation naturelle, eine Übung in Sachen Geduld und Beharrlichkeit auch, und sie stellten fest, daß man umso mehr sieht, je mehr man weiß. Wissen und ein genauer Blick schärfen den Dialog mit der Welt, was immer wieder zu beglückenden Momenten führt: etwa als einer von ihnen zum ersten Mal einen Eisvogel sieht oder sie gemeinsam ein Goldhähnchen erspähen, als sie Vogelstimmen zu deuten wissen und die ersten winzigen Frühlingsblumen benennen können, kriechenden Günsel, Ehrenpreis und viola odorata, Hirtentäschel, Huflattich und Gundermann. Anhand dieser Spaziergänge in der Wetterau und im Wendland, in Südtirol und im Odenwald beschreiben sie einen Bildungsweg; aus einer farbigen, sehr persönlichen Mischung aus Erinnerung, Recherche und Reflexion wird eine essayistische Annäherung an das altmodische Fach Naturkunde – die den Leser dazu auffordert, sich genauer auf die Natur einzulassen und sich an ihr zu erfreuen, aber auch, sich ihrer Gefährdung durch den Menschen bewußt zu werden und behutsam mit ihr umzugehen.

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
132 Seiten
17,90 EUR (D) / 31,70 sFr
ISBN 978-3-86597-038-1
NACH OBEN
»Weil auch die wildesten Gartenfreunde Pausieren müssen, haben sie ihre Gedanken aufgeschrieben, zum Ergötzen anderer Gärtner.«
DIE ZEIT
Elsemarie Maletzke (Hg.)
Literarische Gartenlust


Über keine andere platonische Leidenschaft wird so literarisch, so anmutig und philosophisch geschrieben wie über die Gartenlust; Gartenkunst und Gartenlust haben seit Anbeginn der Zeit ihre Fürsprecher gefunden. Die vorliegende Gartenlust, der jedes Jahr ein neuer Band folgen wird, nimmt diesen Faden literarischer Naturbetrachtung auf: Arthur Miller schreibt über Gemüse, Eva Demski über lügnerische Samentütchen, Martin Mosebach über Gärten auf Capri. Die Olive wird ebenso geehrt wie die Frankfurter Grüne Soße. Die Schnecke und die Stinkmorchel erfahren außergewöhnliche Würdigung. Vita Sackville-West und Alma de l’Aigle treten den Rosen ganz nahe, und in den Büschen singt die Nachtigall, wie Eduard Mörike sie notiert hat: Tiuu tiuu tiuu / Spe tiu zqua …

Festeinband mit Schutzumschlag
Zahlreiche Schwarzweiß-Abbildungen
216 Seiten
19,90 EUR (D) / 34,90 sFr
ISBN 978-3-86597-032-9
NACH OBEN
»Hier geben sich Gartenliebhaber und Naturkenner der schreibenden Zunft ein ebenso kurzweiliges wie informatives Stelldichein.«
F.A.Z.
Elsemarie Maletzke (Hg.)
Neue Literarische Gartenlust


Der Garten ist der Ort des genauen Blicks und der wunderbaren Veränderung. Ohne daß man sich hinausrührte, wandelt sich das Bild in Wochen, in Tagen. Ohne daß man fremden Menschen auf die Zehen träte, herrscht Fülle. Und statt sein Geld in Souvenirs anzulegen, bei deren Anblick man sich zu Hause an den Kopf faßt, kann man hunderte von Blumenzwiebeln versenken – eine Maßnahme von größerer Nachhaltigkeit als jeder Sonnen-brand. Die Gartenlust versammelt Geschichten Daheimgebliebener und Reisender in Sachen Garten: Eva Demski richtet ihren Forscherblick auf das Paradiesgärtlein im Frankfurter Städel, Elke Loewe klärt einen botanischen Giftmord vor ihrer Haustür an der Oste auf, Marcel Proust besucht in einem fast verschollenen Text die Quellen des Loir und Monsieur Fabre beißt in den Pfirsich, ehe ihm die Zähne fehlen, ihn zu genießen.

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
Zahlreiche Schwarzweiß-Abbildungen
216 Seiten
18,90 EUR (D) / 33,40 sFr
ISBN 978-3-86597-037-4
NACH OBEN
»Diese grüne Bändchen möchte der Gartenfreund nicht mehr missen.«
Frankfurter Rundschau
Elsemarie Maletzke (Hg.)
Grüne Fluchten
Literarische Gartenlust


Die Natur kennt keine Irrtümer. Die Blattlaus ist rechtens, aber auch die Salvie und die Eisbegonie. Nein, nicht die Eisbegonie. Sie mag ein Geschöpf Gottes sein, aber sie kommt mir nicht in den Garten. Es gibt keine häßlichen Pflanzen, sagte mir eine englische Gartenarchitektin, nur schlecht plazierte. Trotzdem: keine Eisbegonien; nirgends! Gärtner dürfen parteiisch sein. Es gibt Pflanzen, die sie ergötzen, und solche, die sie verachten. So wie ihnen die erstaunlichsten Tiere willkommen sind und andere ihnen auf die Nerven gehen. Susanne Wiborg schwärmt etwa für Hornissen, während F.W. Bernstein an höchster Stelle die Entfernung der Maulwurfsgrille beantragt. Oliver Sacks erklärt, warum ihm dezente Farne lieber sind als blühende Pflanzen, die ihr Liebesleben öffentlich machen; Maurice Maeterlinck hingegen ist hingerissen von den schamlosen Sexualpraktiken der Orchideen. Das Lilienhähnchen macht sich so unbeliebt wie das Pampasgras. Eva Demski erbarmt sich der floralen Sozialfälle, die vor den Supermärkten um Hilfe rufen. Der leicht beschwipste Goethe liebt den Kuckuck, und Robert Gernhardt läßt den endgültigen Sympathieträger aufmarschieren, einen Zentaur mit Blümchen. Daneben gibt es wieder literarische Fluchten in fremde Reviere und Gärten: auf den südfranzösischen Distelacker des Insektenforschers Jean-Henri Fabre, nach Rom, Madeira, Luxemburg und zu den wilden Hübschlerinnen auf Kreta, die der Natur so viel besser geglückt sind als beispielsweise die Eisbegonie.

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
Mit zahlreichen Schwarzweiß-Abbildungen
240 Seiten
18,90 EUR (D) / 33,40 sFr
ISBN 978-3-86597-043-5
März 2007
NACH OBEN
»Die taufrisch übersetzte Erzählung ›Der Apfelbaum‹ von Daphne du Maurier schildert den Horror der verdorrten Liebe.«
Neue Ruhr Zeitung
Daphne du Maurier
Der Apfelbaum

Erzählung

Drei Monate nach dem Tod seiner Frau fällt der Blick eines Mannes zum ersten Mal auf einen alten, abgestorbenen Apfelbaum, der eigentlich schon längst hätte gefällt werden sollen. Dieser Baum scheint sich seiner Aufmerksamkeit nun buchstäblich aufzudrängen und hat, wie er da steht, etwas Vorwurfsvolles. Zunächst versucht der Mann, dem keine Beachtung zu schenken, denn er ist voll und ganz damit beschäftigt, seine neugewonnene Freiheit und den ungestörten Müßiggang zu genießen, nachdem seine Frau ihn nicht mehr mit ihrem verbissenen Hausfraueneifer und ihrer ständig leicht vorwurfsvollen Gereiztheit plagt. Doch dann beginnt dieser verhexte Apfelbaum, ihn zu schikanieren und sich in ein perfekt-perfides Instrument der Verfolgung zu verwandeln …

Aus dem Englischen neu übersetzt von Hilda Wolff
Titel der Originalausgabe: »The Appletree«
Festeinband mit Schutzumschlag
108 Seiten
17,90 EUR (D) / 31,70 sFr
ISBN 978-3-86597-031-2
NACH OBEN
»Ein wunderbar persönliches und ironisches Buch für alle, die sich jenseits von ›Herr und Hund‹ amüsieren wollen.«
Buchjournal
Christoph Schröder
Hundelieben
Eine Annäherung


Ein Pudel, Kronos, der der beste Hund von allen war, ein Airedaile Terrier, noch ein Pudel und ein Labrador: Kindheitserinnerungen an Schulwege, Freunde, die Nachbarschaft, an Sonntagsspaziergänge und Urlaube, alle von Hunden begleitet. Dazu Beobachtungen aus dem Hundealltag und dem manchmal unfreiwillig komischen Verhältnis zwischen Herrchen, Frauchen und ihren Vierbeinern. Aus all dem hat sich für Christoph Schröder ein Wunschhund herauskristallisiert, ein Beagle. Der ist wahrscheinlich noch gar nicht geboren, aber in Christoph Schröders Kopf schon sehr lebendig, denn: Wer einmal einen Hund hatte, wird immer wieder einen haben wollen.

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
84 Seiten
13,90 EUR (D) / 25,60 sFr
ISBN 978-3-86597-046-6
NACH OBEN
»... zauberhafte Texte allesamt, die nicht nur Gärtner, sondern auch den städtischen Leser in grüne Gefilde entführen.«
kraut & rüben
Susanne Wiborg
Gärtnerleben
Die besten Kolumnen aus der ZEIT
Mit Illustrationen von Julia Guther


Susanne Wiborg berichtet in ihren regelmäßig in Die Zeit und in Kraut & Rüben erscheinenden Kolumnen seit Jahren kurzweilig und mit Kennerleidenschaft von den Abenteuern auf ihrer norddeutschen Scholle. Der hier vorliegende Band enthält 23 dieser Kolumnen, von den Zeichnungen Julia Guthers treffend illustriert. Sie handeln von ersten Frühlingsgefühlen zum Mitnehmen und dem blühenden Eigensinn der Veilchen, einem unmöglichen Osterbesuch, heiß herbeigesehnter lebendiger Deckung durch blühende Obstbäume, von berauschend duftenden alten Rosen und der leisen Melancholie, die sie häufig im Betrachter auslösen, von unausrottbarem Giersch, wucherndem Kürbis, berauschenden Königslilien, dem Urlaub im heimischen Garten, fernab jedes Staus, von Wespenstich- und heißen Augusttagen, von der Stinkmorchel und der tiefen Ruhe bei der Gartenarbeit, von Kapuzinerkresse, der Rotfichte auf dem Kleingrundstück, von Seidenschwänzen und Wacholderdrosseln, und schließlich, zum Abschied des Gartenjahrs, vom Winterjasmin – zauberhafte Texte allesamt, die nicht nur Gärtner, sondern auch den städtischsten Leser in grüne Gefilde entführen

ORIGINALAUSGABE
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
Mit zahlreichen Illustrationen
144 Seiten
17,90 EUR (D) / 31,70 sFr
ISBN 978-3-86597-039-8
NACH OBEN
»Der vermutlich beste Science-fiction-Autor, den England jemals hatte.«
Stephen King
John Wyndham
Die Triffids


Als der Biologe Bill Masen eines Morgens im Krankenhaus aufwacht, muß er feststellen, daß er weit und breit der einzige ist, der sehen kann; alle anderen, Ärzte wie Patienten, sind nach einem Meteoritenschauer am Vorabend erblindet. Alle Tätigkeit ist zum Erliegen gekommen, die Busse sind mitten auf der Straße stehengeblieben. Ganz London, womöglich die ganze Welt, ist in gespenstische Stille getaucht – und riesige wandelnde Pflanzen bedrohen die umhertastenden Blinden. Die Triffids, eine Laborzüchtung ölhaltiger, fleischfressender Pflanzen, werden mit ihren giftigen Geißeln zu einer allgegenwärtigen, tödlichen Gefahr. Die wenigen Sehenden helfen den Blinden zunächst, das Überleben mehr schlecht als recht zu organisieren. Autoritär organisierte Gruppen, denen die Gemeinschaft alles und der Einzelne nichts gilt, machen das Land zusätzlich unsicher. Alle früheren Gewißheiten sind auf einen Schlag ausgelöscht, das Heute ist unkalkulierbar und voller Gefahr: Autos und Busse sind mitten auf der Straße liegengeblieben, Geschäfte werden aufgebrochen, um an Eßbares heranzukommen, Plünderer machen die Stadt unsicher, überall bricht Chaos aus. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es keine Lebensmittel und kein Benzin mehr geben wird. John Wyndhams spannende Geschichte über die fatalen Folgen menschlicher Hybris nimmt vom ersten Satz an gefangen: Mit genauem Blick für realistisches Detail führt er den Leser durch ein apokalyptisches Szenarium, das verblüffend aktuell wirkt. Der Mensch hat rücksichtslos in die Natur eingegriffen. Und die Natur wendet sich gegen ihn.

Aus dem Englischen von Hubert Greifeneder,
überarbeitet von Inge Seelig
ÜBERARBEITETE NEUAUSGABE
Titel der Originalausgabe:
»The Day of the Triffids«
Festeinband mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
ca. 264 Seiten
18,90 EUR (D) / 33,40 sFr
ISBN 978-3-86597-036-7
NACH OBEN

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